Um Ihren Besuch auf unserer Webseite so komfortabel wie möglich zu gestalten, verwenden wir Cookies. Mit der Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung .

Rufen Sie uns an!

+49 (2389) 3395
Nehmen Sie Kontakt auf

Adresse

Werne
Schulstr. 9
59368 Werne
Öffnungszeiten

Mo-Fr. 9:00 -16.30 Uhr und Sa. 10:00 -12:00 Uhr


Welche Heizungsanlage und Heizungsart ist die Beste?

So finden Sie die ideale Heizung für Ihr Zuhause

Wer neu baut oder Bestandsbauten vollständig saniert, steht irgendwann vor der Wahl der neuen Heizungsanlage. Wie aber unterscheidet sich beispielsweise eine Gasheizung von einer Ölheizung? Und bei welcher Heizungsart muss ich mit welchen Kosten kalkulieren?

Wir erklären die Unterschiede der verschiedenen Heizungsanlagen bzw. Heizungstypen und geben einen Überblick der jeweiligen Vor- und Nachteile.

Von Gas über Holz bis Öl – diese Heizungstypen gibt es

Neben den bekannten Typen wie Gas- und Öl-Heizungsanlagen, gibt es auch Holzheizungen oder Heizsysteme, die ganz oder teilweise durch regenerative Energien betrieben werden. Sie unterscheiden sich dabei aber nicht nur in ihrer grundsätzlichen Konzeption, sondern auch in den Anschaffungs- und vor allem Folgekosten. Zudem sind eine Menge „Volksweisheiten“ in Umlauf, die die Entscheidung für eine Heizungsanlage zusätzlich erschweren können. Beispiel: „Eine Gasheizung ist umweltfreundlich. Aber was passiert mit den Kosten, wenn Deutschland Stress mit Russland bekommt?“. Oder auch: „Mit einer Holzheizung trägt man ganz klar zum Waldsterben bei.“ Wir klären geben einen Überblick der verschiedenen Systeme und Heizungsarten.

Heizungstypen: Funktionalität und Kosten

Ölheizung: Der „Klassiker“ unter den Heizungsanlagen. Dank moderner Brennwerttechnik Ölheizungen heute umweltfreundlicher und sparsamer als noch bis vor einigen Jahren. Bei Altbauten nur sinnvoll, wenn kein Gasanschluss vorhanden ist. Bei Neubauten absolute Ausnahmelösung, die mit Solarthermie kombiniert werden muss.

- Anschaffungskosten: ca. zwischen 4.000 und 8.000 €

- Jährliche Wartungskosten: ca. 150 bis 200 €

- Verbrauchskosten: Der Ölpreis ist starken Schwankungen unterworden. Aktuell (Stand Juni 2018) liegt er bei ca. 68 Cent / Liter

Gasheizung: Günstiger und ökologischer als eine Ölheizung. Standard bei Neubauten und Häusern ohne Keller, muss mit Solarthermie kombiniert werden. Sehr sinnvoll bei der Modernisierung von Altbauten. Zukunftssicher durch Bio-Gas.

- Anschaffungskosten: ca. zwischen 2.000 und 7.000 €

- Jährliche Wartungskosten: ca. 150 €

- Verbrauchskosten: zwischen 4,5 und 7 Cent / kWh

Elektroheizung: Ideal für Räumlichkeiten, die nicht täglich genutzt werden.

- Anschaffungskosten: zwischen 200 und 1.000 €

- Jährliche Wartungskosten: keine

- Verbrauchskosten: knapp 30 Cent / kWh

Pelletheizung: Heizt mit Holz und bietet Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Vorratsraum notwendig.

- Anschaffungskosten: ca. zwischen 20.000 und 25.000 €

- Jährliche Wartungskosten: ca. 200 – 300 €

- Verbrauchskosten: ca. 5 Cent / kWh

Hackschnitzelheizung: Heizt ebenfalls mit Holz, benötigt aber mehr Lagerfläche aufgrund der Größe der Hackschnitzel.

- Anschaffungskosten: ca. zwischen 20.000 und 24.000 €

- Jährliche Wartungskosten: ca. 250 €

- Verbrauchskosten: ca.. 3 Cent / kWh

Stückgutheizung: Technisch eher mit einem Kamin zu vergleichen, werden bei dieser Heizungsanlage ganze Holzscheide verbrannt.

- Anschaffungskosten: zwischen 8.000 und 15.000 €

- Jährliche Wartungskosten: ca. 250 €

- Verbrauchskosten: ca. 5,5 Cent / kWh

Solarthermieanlage: Sehr umweltfreundlich, da mit Sonnenenergie geheizt wird. Kann aber naturgemäß nur als zusätzliche Heizung genutzt werden. Mittlerweile bei Neubauten fast immer Pflicht.

- Anschaffungskosten: zwischen 4.000 und 10.000 €

- Jährliche Wartungskosten: 20 bis 50 €

- Verbrauchskosten: keine

Blockheizkraftwerk: Erzeugt nicht nur Wärme, sondern auch Strom und wird in der Regel mit Gas betrieben. Zu empfehlen bei einem verhältnismäßig großem Wärmebedarf. Alternativ auch mit Brennstoffzelle erhältlich, bei der Wasserstoff auf Erdgas gewonnen wird. Wird staatlich mit bis zu 11.100 € gefördert.

- Anschaffungskosten: zwischen 20.000 und 40.000 € (bis zu 55.000 € mit Brennstoffzelle)

- Jährliche Wartungskosten: zwischen 300 und 1.000 €

- Verbrauchskoten: ca. 8 – 10 Cent / kWh

Wärmepumpe: entzieht – je nach Art – entweder Wasser, Luft oder Erde die Wärme und ist damit unabhängig von Gas- und Öl-Vorräten. Oft nicht wirtschaftlich bei Altbauten. Bei Neubauten, die gut gedämmt sind und eine Fußbodenheizung besitzen, durchaus sinnvoll.

- Anschaffungskosten: zwischen 12.000 und 25.000 €

- Jährliche Wartungskosten: ca. 50 €

- Verbrauchskosten: Zwischen 5 und 7 Cent / kWh

Neue Heizung kaufen – bitte nicht ohne Beratung

Das Wichtigste, wenn Sie eine neue Heizung kaufen wollen, ist: die professionelle Beratung durch einen Heizungsbauer / Experten für Heizungsanlagen. Nur im persönlichen Gespräch lässt sich die beste Heizungsanlage für Ihre Immobilie und zugeschnitten auf Ihre ganz persönlichen Anforderungen finden.